Liebknecht-Eck (Leck) gegründet!

Am Freitag, dem 13.03. wurde in der alten Frontstadt der Bewegung (Leipzig) der Gesprächskreis „Liebknecht Eck“ unter Federführung von LAKL und SKPF gegründet. Nach einer längeren und intensiven Vorbereitungsphase, die unmittelbar nach dem Matrosenaufstand 1914 begann und mit Novemberrevolution eine erste Zäsur erlebte, konstituierte sich am 13. März 2015 das Liebknecht-Eck (Leck). Auf dieser Gründungsveranstaltung wurde das nachfolgende Dokument verabschiedet:

In zunehmendem Maße gibt es in unserer Partei differenzierte Erhebungen über Grundsatzfragen links-linker linkssozialistischer Linkspolitik, die uns in unserer Sorge bestärken, dass wir als Partei in einer neuen Qualität bisherige Alleinstellungsmerkmale, wie die Fähigkeit, uns nicht ständig mantraartig zu wiederholen, abzuschwächen oder ganz zu verlieren scheinen und uns zunehmend in den herrschenden Politikbetrieb einordnen.
Diese Entwicklung wurde schon weit vor Jahreswechsel 2014/2015 durch die Abteilung „Rückblickende Kristallkugel“ von uns erkannt. Die Mehrheit des Parteivorstandes hat auf diese Entwicklung mit einer Abschwächung des Oppositionsprofils, des Antikriegsprofils, des Linksprofils und des Profilbildes bei Facebook reagiert. Angesichts gigantischer sozialer Unruhen, unfassbar kämpferischen Gewerkschaften und neuer linker Bewegungen ungesehenen Ausmaßes brauchen wir mehr Wirklichkeitsnähe.

Unsere Wahlniederlagen haben zumindest zwei Hauptursachen: Zum einen gibt es objektiv schwierige strukturelle und schwer zu fassende aber dennoch mit großer Sicherheit existente, wenn auch nicht benennbare, Probleme der tendenziell ablaufenden Gesellschaftsentwicklung, die mit neuen Herausforderungen bezüglich taktisch-strategischer Auf- und Frontstellung an unsere Partei einhergehen. Zum anderen sind wir mit politischen und sozialen Entwicklungen konfrontiert, die eigentlich für die Stärkung unserer Partei neue günstige Bedingungen schaffen, allerdings nur unter der Voraussetzung, dass wir uns konsequent als Interessenvertretung an die Seite derjenigen stellen, die sich von diesen Entwicklungen bedroht sehen. Dazu gehören die kriegerische Explosionsgefahr, neue gravierende Sozialbedrohungen, das ungleiche Anwachsen der Umwelt und der Abbau von Braunkohle.

Ein allgemeines Merkmal von Anpassung kommt gerade auch in der LINKEN durch eine zunehmende Abkehr von den Grundsätzen des Thälmann-Programms von 1930 zum Ausdruck. So spielten weder die roten noch andersfarbige „Haltelinien“ im Zusammenhang mit Wahlkämpfen eine Rolle. Unsere Alleinstellungsmerkmale als Antikriegspartei, als Partei, die sich nicht devot – sondern nur mit Zähneknirschen – den Interessen der Bratwurstproduzenten (Stichwort: Berliner Parteitag) unterwirft, als Partei der sozialen Gerechtigkeit, als Partei, die sich der Privatisierung der Daseinsvorsorge und der Umverteilung von unten nach oben widersetzt, die sich nicht ständig mantraartig wiederholt, waren nicht sichtbar. Die Zusammenarbeit mit Gewerkschaften und anderen genauso radikal-systemkritischen Bewegungen (Friedenswinter, Veganer, die Jahreshauptversammlung der Briefmarkensammler) ist schwächer geworden.

Wenn DIE LINKE künftig ernst genommen werden will, muss sie auf ein linkes Profil als linkskämpferische und deutlich vernehmbare Linksopposition mit linker linkssozialistischer Linksorientierung in einem linksgesellschaftlichen Orientierungsbündnis mit sich selbst setzen!

Die anderen Strömungen von DIE LINKE stellen in ihrer Zusammensetzung in gewissem Sinne jedoch ein Spiegelbild der Struktur unserer verkommenen Gesellschaft ab. Viele von ihren Funktionären und Mitgliedern haben bereits in den Parlamenten gewirkt. Gerade deshalb ist es absehbar, wenn sie nun die Sorge umtreibt, dass es weniger Parlamentsmandate und Posten geben könne. Das betrifft beileibe nicht nur jene, die schon seit Jahrzehnten von Diäten leben, sondern zunehmend Jüngere, die erst im Verlauf der letzten zweieinhalb Tage zu unserer Partei gestoßen sind.

Uns hingegen eint, dass wir fest auf dem Boden des 1930er Programms stehen und seine Grundpositionen gegenüber jenen zu verteidigen gedenken, die in der politischen Praxis eher für einen Kurs der Annäherung an das Erfurter Programm um jeden Preis stehen.
Wir sehen uns auf der linken Seite unserer Partei verortet, zählen uns somit zum linken Flügel der LINKEN. Wir wollen dafür eintreten, die bisherige Zersplitterung des linken Flügels unter unserer Führung zu überwinden und damit einen Beitrag zur inhaltlichen und organisatorischen Konsolidierung und Stärkung leisten.

Pluralismus, zu dem wir uneingeschränkt stehen, ist dann produktiv, wenn auf demokratische und kulturvolle Weise unsere Standpunkte angenommen werden. Wir werden unsererseits vor allem Kandidatinnen und Kandidaten für Parteiämter unterstützen, die mit beiden Beinen in der Gesellschaft stehen und nicht vorrangig in beruflicher Abhängigkeit von Partei, Fraktionen und deren Abgeordneten sind – wie es bei allen anderen Strömungen der Fall ist. Wir werden unsererseits folglich nur unsere Leute wählen.

Außerdem sei auf folgende Alleinstellungsmerkmale ohne Anspruch auf Vollständigkeit und lediglich thesenhaft verwiesen:
1.) DIE LINKE ist die einzige im Bundestag vertretene Partei, die sich auch künftig nicht mantraartig wiederholen wird.
2.) DIE LINKE ist die einzige im Bundestag vertretene Partei, die nicht nur für A, B und C sondern sogar konsequent für A, B und C steht.
3.) DIE LINKE ist die einzige im Bundestag vertretene Partei, die noch deutlich sagt „Weg mit Hartz IV!“, „Raus aus Afghanistan!“, „Schluss mit dem Dreiklassenwahlrecht!“ und „Nie wieder Kirchenzehnt!“.
4.) DIE LINKE ist die einzige im Bundestag vertretene Partei, die sich auch künftig nicht mantraartig wiederholen wird.
5.) DIE LINKE ist die einzige im Bundestag vertretene Partei, die echtes Innovationspotenzial hat, statt auf Phrasen zu setzen. Genau deshalb sagen wir: Profil schärfen! Die Menschen dort abholen, wo sie sind! Wir sind die einzigen, die X! Schluss mit Y! Verankerung in den Gewerkschaften! Wir stehen an der Seite von eigentlich allen!

LAKL/SKPF deckt auf: Dehm enttarnt!

Dehm zum Nutzen

Nach der LAKL/SKPF vorliegenden, vertraulichen und von der Kunstfreiheit gedeckten Informationen, arbeitet der Bundestagsabgeordnete Diether Dehm seit Jahren als Agent und Lobbyist für die US-Administration und den Rüstungskonzern Krauss-Maffei. Das deckt sich mit einer jüngst erstellen Analyse des an die LAKL/SKPF angegliederten „Cui-Bono-Insituts zur Aufdeckung verborgener Wahrheiten“. (mehr…)

Erklärung der LAKL/SKPF zu den Wahlen

Die dunkelrote Hoffnung erneuern – nicht im Pragmatismus der AKL ertränken!
Erklärung der LAKL / SKPF zu den Landtagswahlen in Brandenburg, Sachsen und Thüringen und Tipps an die bürgerliche Strömung AKL

Die Erklärung der AKL hat erneut bestätigt, was bereits seit Jahrzehnten offenkundig ist: Die bürgerliche Politik des etablierten Strömungskartells steckt in einer tiefen Legitimationskrise. Über die Hälfte solcher Erklärungen bleibt jeder Logik fern. Das Personal der AKL, ihre Spitzenleute wie die Mitläufer, verachten die Gesetze der Geschichte. Und wie immer spiegeln die Erklärungen der AKL die sozialen Verhältnisse wider. Die AKL wird immer mehr zu einer Veranstaltung der materiell Besserverdienenden, der Abgeordneten und ihrer Mitarbeiterschaft. Diese Erklärung ist kein kollektiver Protest, keine linke Gesellschaftskritik, sondern individueller Ausdruck der Entpolitisierung und Ratlosigkeit Dutzender von Strömungsfunktionären.

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Für den Ausschluss des SDS München und anderer Opportunisten!

Mit Entsetzen und großem Schreck musste wir erfahren, dass eine Splittergruppe von gutbürgerlichen Münchner-Schickeria-Kindern aus der vermutlich reaktionärsten Intelligenzia des Landes ohne jemals einen Hammer oder eine Sichel (abseits von Plakaten, versteht sich) gesehen zu haben, die weichgespülten Imperialisten-Opportunisten in der Linksfraktion schützt. In einem „offenen Brief“ stellen sich die Jungbonzen und Pseudorevolutionäre hinter diejenigen Mitglieder der Linksfraktion, die sich bei der Frage um eine militärische Beteiligung an einem bestalischen und imperialistischen Angriff des hochgerüsteten Westens auf syrische Chemiewaffen des Genossen Assad enthalten (!) haben. Einen Ausschluss fordert „dieLinke.SDS“ hingegen nur für Befürworter. Unser BundessprecherInnenrat hat dazu eiligst einen offenen Brief verfasst, der nun die ehrlich friedliebenden Arbeiterkinder aller Welt erreichen wird:

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Offener Brief der Linken Antikapitalistischen Linken zum Hamburger Europaparteitag 2014

Dem Internet war zu entnehmen, dass rechte Spitzenfunktionäre und Gewerkschaftsbonzem der LINKEN eine „geheime“ konkurrierende KandidatInnen-Liste gegen die noch gar nicht stattgefundene satzungsgemäße Wahl durch die Vertreterinnen und Vertreter für die EP-Wahlliste verabredet haben. In einem offenen Brief stellen wir dar, wie sich der Konflikt in der Partei vor dem Europaparteitag tatsächlich darstellt, was auf dem Spiel steht, und wofür wir stehen.

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Alternativer Listenvorschlag für Europawahl

Liebe sehr linke Linke, werte sehr kommunistische Kommunistinnen und Kommunisten, Gefolgsleute der Arbeiter aller Länder! In Vorbereitung auf unser Delegiertentreffen und wie vorab durch das ZK angekündigt sehr ihr hier den alternativen Listenentwurf der LAKL/SKPF. Wer nicht für ihn ist, ist gegen ihn! Venceremos, LAKL unido, jamas será vencido

Einladung zum Vortreffen des sehr linken Flügels auf dem Hamburger Parteitag

Liebe Delegierte des Hamburger Parteitags, liebe Genossinnen und Genossen,
am Vorabend des Hamburger Europaparteitages möchten wir Euch herzlich zu einem Vortreffen einladen, um uns innerhalb des sehr linken Flügels der Partei zu Änderungsanträgen zum Programmentwurf, zu sonstigen Anträgen und zur Listenaufstellung zu verständigen.
Das Treffen findet statt am

Freitag, den 14. Februar 2014 um 20:30 Uhr
im Saal E, 2. OG im CCH Congress Center Hamburg (wo auch der Parteitag stattfindet).

Aus räumlichen Gründen war es leider nicht möglich, eine komplette Überschneidung mit dem Treffen des „Linken“ (=rechten) Flügels zu vermeiden, das für den Zeitraum ab 20:30 Uhr im selben Saal anberaumt ist.

Mit solidarischen Grüßen

Ansprechpartner:
Bundesvorstand der LAKL/SKPF & Joe Stalin

Beschluss: Singen und Reden mit DIE WELT!

Der geschäftsführende Vorstand des LAKL/SKPF Bundestagsfraktionsvorsitzplanungskommitteeausschusses (gf.V.-LAKL/SKPF-BFVPKA) hat gestern bei einem nächtlichen Umtrunk ziemlich einstimmig beschlossen, dass nun doch mit der pesudomarxistischen und pseudobürgerlichen Presse geredet werden soll. Ziel ist, die objektiv weniger wertvollen Strömungen zu entlarven und auch langfristig die Oberhand der Arbeiterklassenströmung LAKL/SKPF gegenüber dem Militärisch-Industriellen-Komplex aus Rüstungsexporteuren (FDS), Phrasenindustrie (MF), Gedichtindustrie (Geraer Monolog), Bonzenindustrie (SL), Zigarrenindustrie (Cuba Si), Spaltungsindustrie (AKL), Abonnementindustrie (Ema.Li) und Hummerindustrie (SW) behaupten zu können. Um nicht in industriell-akademisches Palaver zu verfallen, wurde außerdem folgendes Lied beschlossen, das nun vor zahlreichen Werkstoren zum Einsatz kommen soll:

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