Unser Grundsatzdokument, das Sehr Kommunistische Manifest, kann hier angesehen und heruntergeladen werden:

Sehr Kommunistisches Manifest [PDF]

Hier außerdem unsere Gründungserklärung. Beschlossen vom BundessprecherInnenrat am 7. September 2011:

Wir haben uns als LAKL / SKPF (Netzwerk Linke Antikapitalistische Linke / Sehr Kommunistische Plattform) als Mitglieder und Freunde der Partei DIE LINKE zusammengeschlossen, um linke Positionen innerhalb der Partei DIE LINKE gegen rechtskonservative und rechtsextreme Strömungen zu verteidigen. Wir verstehen uns als bewegungsorientierte linke Antikapitalistinnen und Antikapitalisten. Wir fühlen uns vom bisherigen Kurs der Partei und anderen Strömungen nicht mehr vertreten, stellen jedoch einen großen Teil der Basis dar. Wir wollen mit unserem Zusammenschluss all jenen eine Stimme geben, die sich von den Bonzen in der Partei nicht mehr repräsentiert sehen.

Unsere politische Position: Echter Antikapitalismus

Wir sind linke (!) Antikapitalistinnen und Antikapitalisten. Wir grenzen uns von den rechten Antikapitalisten der AKL (Netzwerk Antikapitalistische Linke) ab und vertreten einen echten Antikapitalismus, der in Theorie und Praxis unmittelbar auf die Beseitigung von Finanzdiktatur und Kapitalherrschaft zielt. Neoliberale Konzepte wie das Grundeinkommen (Milton Friedman) oder andere Rechte Konzepte wie den Mindestlohn (Francisco Franco, Tony Blair) lehnen wir ab. Diese sind lediglich Störmanöver zur Beruhigung und Befriedung der Massen und haben nichts mit echtem Antikapitalismus zu tun. Dass auch Gewerkschaften den Mindestlohn fordern, kann indes kein Grund sein, diesen zu Unterstützen. Die Forderung nach einem Mindestlohn wird von den Bonzen der Gewerkschaften vorgetragen, die Basis will jedoch dort, wo sie nicht korrumpiert oder geblendet ist, den echten Bruch mit der Kapitalherrschaft.

Wir & andere Strömungen

Wir grenzen uns von den Bonzen der rechtskonservativen (AKL, SL, KPF) und rechtsextremen (FDS, Ema.Li) Strömungen der Linken ab. Die Debatten innerhalb und zwischen diesen Strömungen sind lediglich Scheingefechte. Die sich als „antikapitalistisch“ gerierende AKL dient lediglich dazu, damit sich Bonzen wie Jelpke und Buchholz ihre fetten Diäten sichern können. KPF und SL sind nicht besser und sind nichts weiter als Finanzierungskomitees für Latte-Macchiato Abende im Gewerkschaftshaus und Hummernaschende Wagenknechte. Von den rechtsextremen Strömungen ganz zu schweigen.
Wir müssen den Angriffen dieser Strömungen von Rechts gemeinsam mit anderen linken Antikapitalistinnen und Antikapitalisten und sehr kommunistischen Genossinnen und Genossen entgegenwirken. Strömungen (AKL, SL, KPF) die mit Strömungen (Ema.Li, FDS) ein Bündnis wollen, die mit den Kriegstreibern und Agenda2010-Parteien (SPD, Grüne) gemeinsame Sache machen, haben sich von Anspruch der Systemüberwindung klar verabschiedet.

Wir & Wahlen

Wir setzen uns für dunkelrote Haltelinien in der Partei DIE LINKE ein. Nicht nur Regierungsbeteiligungen sondern der Parlamentarismus selbst ist es, der zur Korrumpierung und Verbonzung der Partei beiträgt. Wir sagen daher klar nein zur Teilnahme an Wahlen, bei denen ein Einzug in die Parlamente droht und stellen der parlamentarischen Arbeit die Zusammenarbeit mit linken, außerparlamentarischen Bewegungen entgegen. Insbesondere im Osten darf die Partei nicht mehr zu Wahlen antreten, da in jedem Bundesland der Einzug in die Parlamente, in einigen sogar eine Regierungsbeteiligung, droht.

Für eine echte antikapitalistische Linke, für sehr kommunistischen Kommunismus und gegen die Verbonzung der Partei!